Der Weg zur praktischen KI-Kompetenz

Wir haben dieses Programm für Menschen entwickelt, die künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern tatsächlich anwenden möchten. In den letzten drei Jahren haben wir gesehen, wie sich KI von einem akademischen Konzept zu einem praktischen Werkzeug gewandelt hat. Unsere Teilnehmer arbeiten nach dem Kurs mit echten Modellen, implementieren Lösungen in ihren Projekten und verstehen die Mechanismen hinter den Algorithmen.

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Was Sie in vier Monaten erreichen

Der Kurs folgt einer klaren Struktur, die Sie vom ersten Konzept bis zur eigenständigen Projektarbeit führt. Jede Phase baut auf der vorherigen auf und gibt Ihnen Zeit, das Gelernte zu verarbeiten.

1

Grundlagen schaffen

Sie beginnen mit den mathematischen Konzepten, die KI-Systeme antreiben. Lineare Algebra, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Optimierung werden nicht abstrakt behandelt, sondern direkt an praktischen Beispielen demonstriert.

2

Erste Modelle bauen

Nach drei Wochen implementieren Sie Ihr erstes neuronales Netzwerk. Sie trainieren Klassifikatoren, arbeiten mit realen Datensätzen und lernen, wie man Modelle evaluiert und verbessert.

3

Komplexe Architekturen verstehen

Convolutional Networks für Bilderkennung, rekurrente Netzwerke für Sequenzen, Transformer-Architekturen – Sie lernen, wie moderne KI-Systeme strukturiert sind und warum bestimmte Designs für spezifische Probleme funktionieren.

4

Eigene Lösungen entwickeln

Im finalen Projekt wählen Sie ein Problem aus Ihrem Interessengebiet. Sie konzipieren eine Lösung, implementieren sie und präsentieren die Ergebnisse. Viele Teilnehmer nutzen diese Projekte später in ihren Portfolios.

5

Produktionsreife erreichen

Sie lernen, wie man Modelle optimiert, in bestehende Systeme integriert und für den Produktiveinsatz vorbereitet. Themen wie Modellkompression, API-Design und Monitoring werden praktisch behandelt.

6

Weiterentwicklung planen

Am Ende wissen Sie, wo Sie stehen und welche Bereiche Sie vertiefen möchten. Wir geben Ihnen konkrete Empfehlungen für spezialisierte Ressourcen und zeigen Entwicklungspfade auf.

Praktische Übung mit KI-Modellen im Workshop

Womit Sie konkret arbeiten

Die Werkzeuge und Frameworks, die wir verwenden, sind die gleichen, die auch in der Industrie eingesetzt werden. Sie verbringen mehr Zeit mit Code als mit Folien.

  • PyTorch und TensorFlow

    Sie arbeiten mit beiden großen Frameworks und verstehen ihre jeweiligen Stärken. Nach dem Kurs können Sie selbst entscheiden, welches Tool für welche Aufgabe geeignet ist.

  • Jupyter und VS Code

    Für Experimente nutzen wir Jupyter Notebooks, für Produktionscode VS Code. Sie lernen, wann welche Umgebung sinnvoll ist und wie man zwischen ihnen wechselt.

  • Cloud-Plattformen

    Training auf lokalen Maschinen hat Grenzen. Sie arbeiten mit Google Colab und lernen die Grundlagen von Cloud-GPU-Nutzung. Das macht größere Experimente möglich.

  • Git und Versionskontrolle

    Experimente müssen nachvollziehbar sein. Sie lernen, wie man Code und Modelle versioniert, Ergebnisse dokumentiert und mit anderen zusammenarbeitet.

Wer Sie durch das Programm begleitet

Karolin Becker, Lead Instructor

Karolin Becker

Lead Instructor

Karolin hat fünf Jahre bei einem Münchner KI-Startup gearbeitet, bevor sie in die Lehre gewechselt ist. Sie kennt die Frustrationen beim Lernen aus eigener Erfahrung und strukturiert den Kurs entsprechend.

Theresa Voigt, Technical Mentor

Theresa Voigt

Technical Mentor

Theresa unterstützt Sie bei den praktischen Übungen. Sie hat Erfahrung mit Computer Vision und Natural Language Processing und hilft besonders bei Debugging-Problemen.

Nora Schäfer, Project Advisor

Nora Schäfer

Project Advisor

Nora betreut die Abschlussprojekte. Sie arbeitet als freiberufliche KI-Beraterin und bringt Perspektiven aus verschiedenen Branchen ein, von Automotive bis E-Commerce.

Warum dieser Ansatz funktioniert

Viele KI-Kurse behandeln entweder nur Theorie oder nur Code. Wir glauben, dass beides zusammengehört. Ein Algorithmus macht erst Sinn, wenn man versteht, warum er so konstruiert ist. Code wird erst wertvoll, wenn man die zugrundeliegende Mathematik kennt.

  • Jede Woche hat drei Sessions: Konzepte, Implementation, Review. Sie sehen Theorie und Praxis direkt nebeneinander.
  • Sie arbeiten an echten Problemen, nicht an konstruierten Beispielen. Die Datensätze haben Fehler, die Modelle konvergieren nicht immer beim ersten Versuch.
  • Wir nutzen kleine Gruppen von maximal 12 Personen. Das ermöglicht individuelle Unterstützung und lebendige Diskussionen.
  • Der Kurs läuft über 16 Wochen mit etwa 10 Stunden Aufwand pro Woche. Das passt neben einem Vollzeitjob.
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Interaktive Gruppenarbeit im KI-Workshop